Tag 25/26/27 – Hejdå Sverige

Unsere restliche Zeit in Stockholm war super und das Wetter sehr gut zu uns. Hier alle oder auch nur die meisten Eindrücke niederzuschreiben, würde den Rahmen sprengen. Viel fotografiert haben wir auch nicht, um nicht von irgendetwas überfahren zu werden 😅. Wir sind wahnsinnig viel durch die Gegend gelaufen, haben leckere Dinge gegessen und viel gesehen, wie man das in einer tollen Großstadt halt so macht 😊. Ein paar Eindrücke wollen wir aber natürlich nicht vorenthalten.

Das Hotelfrühstück war okay. Wie scheinbar überall im Land gab es Oatly Joghurt und Hafermilch, sehr zu unserer Freude.
Eine liebgewonnene schwedische Köstlichkeit: Kanelbulle. (Zimtschnecken)
Erneut ein wahnsinnig leckeres Essen im hawaiianisch angehauchten Café/Restaurant Mahalo.
In Stockholm gibt es unzählige Second Hand Läden. Von wahnsinnig preiswert bis hin zu exclusiven und immernoch sehr teuren Edelmarken gibt es alles. Wir haben uns ein paar Schnäppchen gesichert.
Diese Deutschen! Als ob man in einen Spiegel blickt 😅.
Die Altstadt ist fantastisch. Stundenlang sind wir durch die engen Gassen spaziert.
Unser letztes Abendessen in Stockholm bei einem extrem gut bewerteten veganen asiatischen Restaurant. Wir waren begeistert. Ein würdiger Abschluss.
Auf geht’s zum Flughafen.

Zum Abschluss gibt es jetzt noch ein kleines Special 😃. Viel Spaß!

Was ist uns nach einem Monat Schweden aufgefallen? Was ist merklich anders, als in Deutschland bzw. was sind typische Eigenheiten, die uns in Erinnerung geblieben sind? Wir haben eine kleine Top 10 zusammengestellt. Die Reihenfolge ist willkürlich gewählt.

Nr. 1 – Kaffee refill

In vielen schwedischen Cafés ist es üblich, eine Tasse Kaffee zu bezahlen und diese beliebig oft wieder aufzufüllen. Mit gut und gern 3€ – 3,50€ pro Tasse ist das aber auch gut so.

Selbst geübte Kaffeeholiker kommen hier auf ihre Kosten.

Nr. 2 – Schwedische Gärten

Die Schweden scheinen sich weitgehend auf eine Garten-Grundausstattung geeinigt zu haben. Dazu gehören ausgerechnet Apfelbäume und Trampoline. Beides findet sich in derart vielen Gärten, dass es uns im Gedächtnis geblieben ist.

Viele wissen zur Zeit kaum wohin mit ihren ganzen Äpfeln.
Trampolinspringen scheint eine Art Volkssport in Schweden zu sein. Nachvollziehbar.

Nr. 3 – Rasenmäherroboter

Wo wir gerade bei Gärten sind – die Rasenflächen in Schweden stehen den britischen in nichts nach. Aber die Schweden haben Hilfe. In vielen privaten, aber auch öffentlichen Gärten drehen Rasenmäherroboter entspannt ihre Runden.

Profi bei der Arbeit.

Nr. 4 Rote Häuser

Besonders in den ländlichen Gegenden herrscht Einigkeit bei der Wahl der Fassadenfarbe. Rot gibt hier den Ton, meist auf einer Holzverkleidung. Wir vermuten, dass die roten Holzlatten im Baumarkt einfach die Hälfte kosten und die Schweden einfach pragmatisch sind, aber das ist nur geraten.

Sieht ja auch schick aus!

Nr. 5 – Gut gelaunte Schweden

Hej hej 😊! Ich glaube kein einziger Mensch auf unserer Reise hat uns nicht freundlich und mit einem Lächeln im Vorbeigehen begrüßt (die tausenden in Stockholm mal ausgenommen). Sehr sympathisch.

(https://3q8b9e2wad0r2wvsr3e4idrh-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2016/06/Swedish-for-hello-hej.jpg)

Nr. 6 – Infrastruktur in Stockholm

Wir haben es schon einmal angedeutet, aber die Infrastruktur in Stockholm ist toll! So ziemlich überall gibt es separate Fahrradwege und ganz anders als bei uns schaffen es die Menschen zu Fuß, diesen fern zu bleiben. Unterstützt wird das von A nach B kommen durch zahlreiche Busse und Straßenbahnen. Klasse.

Hier haben wir in vielen deutschen Städten noch Nachholbedarf.
Was während der Rushhour an den Kreuzungen los ist, ist echt erstaunlich.

Nr. 7 – Elektromobilität

Die Fahrradwege in Stockholm werden bei weitem nicht nur von den klassischen Drahteseln benutzt. Die bei uns ebenfalls bekannten E-Scooter sind allgegenwärtig, dazu gesellen sich E-Bikes, E-Skateboards, E-Einräder, E-Mofas und was weiß ich noch alles. Auch die Zahl der E-Autos scheint deutlich höher, als bei uns und entsprechende Ladestationen gibt es überall.

Die Scooter stehen und liegen einfach überall. Mindestens sieben verschiedene Anbieter haben wir gezählt.
Parkplätze scheinen nicht wahnsinnig knapp zu sein. Ladestationen hingegen womöglich schon.

Nr. 8 – Bargeld

Bargeld ist in Schweden auf dem absteigenden Ast. Viele Geschäfte und Cafés akzeptieren inzwischen nur noch Kartenzahlung. Das kann man gern blöd finden, wird uns aber früher oder später auch drohen. Praktisch ist das schnelle kontaktlose Zahlen mittels Smartphone oder Kreditkarte allemal.

Kartenzahlung war ausnahmslos die übliche Zahlungsweise.

Nr. 9 – System Bolaget oder „wo gibt’s den Stoff?“

Gleich an unserem ersten Abend lernten wir, dass man in Schweden nicht einfach eine Flasche Wein im Supermarkt, oder an der Tankstelle kaufen kann. Lediglich extra gebraute Light-Varianten bestimmter Biersorten gibt’s fast überall. Für alles andere muss man zu System Bolaget, dem Monopolhändler für alkoholische Getränke in Schweden. Was zunächst irgendwie umständlich klingt, hat in der Praxis auch Vorteile. Die Filialen gibt es in fast jeder etwas größeren Stadt (kleine Städtchen nehmen in Supermärkten Bestellungen entgegen und liefern diese einen Tag später) und das Sortiment ist wahnsinnig gut sortiert und präsentiert. Bier ist im Vergleich zu Deutschland recht teuer, wohingegen gute Weine aufgrund der riesigen Abnahmemengen von System Bolaget häufig günstiger sind, als bei uns.

Das markante Logo bekamen wir sehr oft zu Gesicht 😁.
Die Auswahl ist riesig und sehr international.

Nr. 10 – Öffentliche Toiletten

In Deutschland oft ein mühsames oder gar aussichtsloses Unterfangen ist die Suche nach einer öffentlichen Toilette (ich schaue dich an Dresden!). Besonders in Stockholm, aber auch sonst muss man in Schweden häufig nicht lange danach suchen. Häufig kostenfrei, manchmal gegen eine kleine Gebühr kann man die riesigen Mengen Kaffee, die man kurz zuvor getrunken hat, wieder loswerden.

Der Zustand variiert natürlich.

(Das hier gezeigte Modell war vom Typ Geisterbahn. Die Tür öffnete sich nur halb, drin ging mehrfach das Licht an und aus und eine unverbindliche Stimme kündigte vermutlich das automatische Öffnen der Tür an, bevor das gewünscht war.)

Ein paar offensichtliche Dinge haben es nicht in unsere Top 10 geschafft. So hat sich das Vorurteil der vielen hellblonden Schweden auf jeden Fall bewahrheitet und auch die Verbreitung von Ikea-Möbeln lässt sich kaum übersehen (wobei das nicht zwangsläufig mehr war, als bei uns).

Damit verabschieden wir uns von Euch, liebe treue Leserinnen und Leser. Wir freuen uns wahnsinnig, dass uns so viele von Euch auf diesem Wege auf unserer Reise begleitet haben. Wir haben uns über jedes Feedback, jeden Kommentar und jede Nachricht zu unserem kleinen Reiseblog und unseren Erlebnissen wirklich sehr gefreut und hoffen, Euch gut unterhalten zu haben. Schreibt uns gern, wohin wir das nächste Mal verreisen sollen (und überweist am besten gleich das Geld für die Flugtickets 😜), dann gibt’s neuen Lesestoff.

Hejdå.

Veröffentlicht von Basti

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2 Kommentare zu „Tag 25/26/27 – Hejdå Sverige

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